Die Poesie des Fremden – Yabancinin sirii – Luzern *ABGESAGT !*

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Karin Mairitsch erforscht in der Ausstellung «yabancının şiiri – die Poesie des Fremden» Phänomene des Fremd-Seins ebenso wie jene des Annehmens im Prozess des Aufeinandertreffens verschiedener Kulturen, insbesondere am Beispiel der Beziehungen zwischen der Schweiz, Österreich und der Türkei. Die Künstlerin reflektiert den Zustand des Fremdseins kritisch und rückt gleichwohl das Gemeinsame vor das Trennende, das Poetische vor das Entzweiende und das Annehmende vor dem Raubenden. Zusammen mit dem gleichnamigen aktuellen Zyklus aus 2019 zeigt Mairitsch die Arbeit «white woman sleeps» aus dem Jahr 1994, die sich ebenfalls mit diesem Themenkreis auseinandergesetzt hat. Mit der Präsentation von Werken, deren Entstehung mehr als 25 Jahre auseinanderliegen, belegt Mairitsch einerseits die scheinbar immerwährende gesellschaftspolitische Relevanz wie auch die zentrale Rolle des Themas für ihr Schaffen.

Zur Ausstellung ist ein mehrsprachiger Katalog als aussergewöhnliches künstlerisches Objekt erschienen. Neben den Exponaten vermittelt er gleichzeitig informative und ungewöhnliche Einblicke in die aktuellen wie historischen Beziehungen zwischen der Türkei und Österreich sowie der Schweiz. Jeder Katalog ist ein Einzelstück!

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  1. white woman sleeps
    white woman sleeps
    Öl auf Kunststoff-Folien montiert an Originalstoffen
    280×100cm
    Wien, Österreich
  2. Niemand wusste, ob sie sahen.
    Niemand wusste, ob sie sahen.
    Text auf osmanischer Decke
    230×173cm
    Wien, Österreich
  3. Künstlerische Übersetzung Bildtext ins Türkische: Sinan Gültekin
    Türkenkriege
    Mischtechnik auf Baumwollgewebe
    140×260cm
    Luzern, Schweiz