Gesten des Verschwindens

Jahr
Ort

Vom FR 19. April 2019 bis zum DO 16. Mai 2019 arbeiten Sandra Autengruber, Jeremias Bucher, Rainer Otto Hummel, Karin Mairitsch und Stella Pfeiffer direkt vor Ort am Kunstprojekt «WANDNEBENWAND» in der Kunsthalle Luzern. Aufgrund einer Ausschreibung an Mitglieder der Visarte Zentralschweiz und der BASIS Dokumentationsstelle wurden diese Kunstschaffenden für die Gestaltung eines der fünf Wandsegmente des Ausstellungsraumes ausgewählt. Während des gesamten Zeitraumes können Besucher*innen durch die vollverglaste Fassade der Kunsthalle Luzern den Arbeitsprozess mitverfolgen.

  1. Gesten des Verschwindens Ausstellung
    Gesten des Verschwindens Ausstellung
    Secco
    ×395cm
    Kunsthalle Luzern, Schweiz
  2. Gesten des Verschwindens Ausstellungsansichten
    Gesten des Verschwindens Ausstellungsansichten
    Secco
    670×395cm
    Kunsthalle Luzern, Schweiz
  3. Gesten des Verschwindens Detailansichten
    Gesten des Verschwindens Detailansichten
    Secco
    Kunsthalle Luzern, Schweiz
  4. Gesten des Verschwindens 14
    Gesten des Verschwindens 14
    Secco
    670×395cm
    Kunsthalle Luzern, Schweiz
  5. Gesten des Verschwindens 13
    Gesten des Verschwindens 13
    Secco
    670×395cm
    Kunsthalle Luzern, Schweiz
  6. Gesten des Verschwindens 12
    Gesten des Verschwindens 12
    Secco
    670×395cm
    Kunsthalle Luzern, Schweiz
  7. Gesten des Verschwindens 11
    Gesten des Verschwindens 11
    Secco
    670×395cm
    Kunsthalle Luzern, Schweiz
  8. Gesten des Verschwindens 10
    Gesten des Verschwindens 10
    Secco
    670×395cm
    Kunsthalle Luzern, Schweiz
  9. Gesten des Verschwindens 9
    Gesten des Verschwindens 9
    Secco
    670×395cm
    Kunsthalle Luzern, Schweiz
  10. Gesten des Verschwindens 8
    Gesten des Verschwindens 8
    Secco
    670×395cm
    Kunsthalle Luzern, Schweiz

Karin Mairitsch künstlerisch thematisiert die architektonische Anlage der Kunsthalle, die mit der Glasfront eine durchlässige und sich ständig ändernde insight-out-Situation erlaubt. Sie nutzt diese Situation, um jene Vorgänge, die sich vor und hinter der Glaswand innen wie aussen verändern, sprachlich und visuell zu fassen. Auf diese Weise werden bspw. Gespräche, herumliegende Fundstücke, Besucher*innen des Bourbaki, andere teilnehmende Künstler*innen, Aktivitäten im Raum wie etwa Bewegungsspuren oder Interaktionen mit den Teilnehmenden, ja selbst der eigene Umgang mit dieser Zur-Schau-Stellung des künstlerischen Prozesses zum Gegenstand des Experiments. Die Beobachtungen werden jeweils situativ an der Wand festgehalten allenfalls kommentiert, um Tags darauf mit den nächsten Ereignissen ganz oder teilweise überschrieben zu werden.

Nach einiger Zeit entsteht ein geschichtetes Wandbild, bei dem manche Spuren des Vergangenen fragmentarisch sichtbar bleiben andere wieder verschwinden, sodass am Ende der Prozess der Wandlung als visueller Eindruck vorliegt. Die Wand wird mit den ständigen Überarbeitungen zum Gedächtnis der schwindenden Erinnerung: voll Überschreibungen, lückenhaft und nach ästhetisch Kriterien aneinandergereiht verweist sie auf die manuipulative Kraft der Erinnerung und des Vergessens.

Die gestalterischen Resultate werden schlussendlich am FR 17. Mai 2019, ab 18.00 Uhr und dem darauffolgenden Wochenende der Öffentlichkeit präsentiert.

Öffentliche Ausstellung Kunsthalle Luzern, Löwenplatz 11, 6002 Luzern

  • Ausstellungseröffnung: FR 17. Mai 2019, ab 18.00 Uhr
  • Ausstellung offen für Publikum: SA 18. Mai 2019, 11.00 Uhr bis 20.30 Uhr
  • Ausstellung offen für Publikum: SO 19. Mai 2019, 14.00 bis 18.00 Uhr

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