Vom Horizont in die Krümmung

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Die Ausstellung thematisiert das Spannungsfeld zwischen der Sehnsucht nach Unabhängigkeit und der Gebundenheit an Vorgaben, Bedingungen und Einschränkungen. Die Künstlerin übersetzt diesen Dualismus in visuelle Metaphern.

  1. Dramaturgische Einsamkeit
    Dramaturgische Einsamkeit
    Mischtechnik auf Baumwollgewebe
    65×100cm
    Luzern, Schweiz
  2. Gesetzter Gruss
    Gesetzter Gruss
    Mischtechnik auf Baumwollgewebe
    65×100cm
    Luzern, Schweiz
  3. Wink dem Himmel
    Wink dem Himmel
    Mischtechnik auf Baumwollgewebe
    65×100cm
    Luzern, Schweiz
  4. Erdhase im Fingerspiel
    Erdhase im Fingerspiel
    Mischtechnik auf Baumwollgewebe
    65×100cm
    Luzern, Schweiz
  5. Wiesenglut in Bachnähe
    Wiesenglut in Bachnähe
    Mischtechnik auf Baumwollgewebe
    65×100cm
    Luzern, Schweiz
  6. Erdanziehung
    Erdanziehung
    Mischtechnik auf Baumwollgewebe
    65×100cm
    Luzern, Schweiz
  7. Rose von Jericho
    Rose von Jericho
    Mischtechnik auf Baumwollgewebe
    65×100cm
    Luzern, Schweiz
  8. Fallbewegung
    Fallbewegung
    Mischtechnik auf Baumwollgewebe
    65×100cm
    Luzern, Schweiz
  9. Seitensprung
    Seitensprung
    Mischtechnik auf Baumwollgewebe
    65×100cm
    Luzern, Schweiz
  10. Spuren
    Spuren
    Mischtechnik auf Baumwollgewebe
    65×100cm
    Luzern, Schweiz

Die freiheitsversprechende Himmelsansicht mit gerade noch erkennbaren Horizontmerkmalen steht einem erdschwerenen Bildausschnitt gegenüber. Sind die Himmel pittoresk in unterschiedlichste Stimmungen und Jahreszeiten gelegt, den freien Blick ins Unendliche fordernd, zeichnet die Schwerkraft unverhohlen ihre Bedingungen, zwingt den Blick in einen Ausschnitt, lenkt die Aufmerksamkeit auf Absonderungen des Alltags, Entäusserungen des Zufalls und Entblössung des Ungewollten. Es steht dem Versprechen des Horizonts und der Sehnsucht nach Freiheit die von Bedingungen geknechtete, gekrümmte Schwere des Alltags gegenüber.

Die Himmelsansichten sind in Öl auf Leinwand gefertigt. Ihre erdgebundenen Pendants sind Bildausschnitte eines Tuches, das während fast einem halben Jahr als „Teppich“ am Boden des Ateliers der Künstlerin ausgelegt war und dabei von Schmutz, zu Fall kommenden Farbabsonderungen, Abstreichen der Pinsel und visuellen Spuren von Besucher/innen oder Schüler/innen gezeichnet wurde.

  • galerie am karlsplatz, Karlsplatz 3/12, Mezzanin links, 1010 Wien
  • Vernissage: Samstag, 09. April 2016, 11.00 Uhr
  • Öffnungszeiten: Mo-Fr 10.00–18.00 Uhr, Sa 10.00–12.00 Uhr
  • Dauer: 10.04. bis 25.05.2016