handzahm. smart objects.

Jahr

Der Zyklus „handzahm. smart objects“ thematisiert die Heilsversprechen, die die Technologieentwicklung in Aussicht stellt:
eine mühelose, zufriedenere und intelligente Welt versprechen uns technologische Neuerungen. Eine Welt, in der wir Zeit sparen, in der uns smarte Objekte zu besserer sozialer Interaktion, weniger physischem Aufwand, mehr Wissen, Sinn und Kreativität sowie zielgerichteterer Verwirklichung von Werten zu verhelfen scheinen. Diese Objekte freilich sind ausserdem leicht – ja kinderleicht! – zu bedienen, einfach und selbst erklärend, sind sie.

  1. live today tomorrow will cost more
    live today tomorrow will cost more
    Mischtechnik auf Papier
    65×50cm
    Luzern, Schweiz
  2. something special in the air
    something special in the air
    Mischtechnik auf Papier
    65×50cm
    Luzern, Schweiz
  3. being there is everything
    being there is everything
    Mischtechnik auf Papier
    65×50cm
    Luzern, Schweiz
  4. engineered to move human spirit
    engineered to move human spirit
    Mischtechnik auf Papier
    65×50cm
    Luzern, Schweiz
  5. Vorsprung durch Technik
    Vorsprung durch Technik
    Mischtechnik auf Papier
    65×50cm
    Luzern, Schweiz
  6. solutions for a small planet
    solutions for a small planet
    Mischtechnik auf Papier
    65×50cm
    Luzern, Schweiz
  7. think inside the box
    think inside the box
    Mischtechnik auf Papier
    65×50cm
    Luzern, Schweiz
  8. connecting people
    connecting people
    Mischtechnik auf Papier
    65×50cm
    Luzern, Schweiz

Die künstlerische Auseinandersetzung mit diesem Thema bedient sich einerseits der visuellen Sprache der Technologieentwicklung und verwendet daher icons als zentrale Bildmetaphern. Ihnen zugrunde liegt die expressive Malerei des vierjährigen Lennox, der während einem halben Jahr gemeinsam mit der Künstlerin im Atelier am Zyklus gearbeitet und die farbenfroh, aus Erwachsenensicht abstrakt anmutenden Objekte teils auch so bezeichnet hat, wie sie später als icon repräsentiert wurden. Andererseits verwendet die Künstlerin Textmaterial und zitiert Werbeslogans diverser technologieaffiner Firmen wortwörtlich oder in leicht modifizierter Form.

Zusammengenommen ergibt sich eine Text-Bild-Montage, die das vordergründig notwendige und hinterlistig kommunikativ naive Schaubild technolgischen Zaubers mit Humor aufgreift und gleichwohl als fast religios behaftetes Heilsversprechen enttarnt.

Die 2016 entstandenen 30 Exponaten ind in Acryl und Gouache auf Papier gefertigt. Sie werden gemeinsam mit zwei weiteren Zyklen ab November 2016 für eineinhalb Jahre an der Fachhochschule Campus Wien der Öffentlichkeit zugänglich sein.