vergessen. Enteignung der Vergangenheit Gegenwart Zukunft.

Jahr

Dieser Zyklus beschäftigt sich mit dem Phänomen des Vergessens und fragt, inwiefern Vergessen in unserer Gesellschaft mit einer Enteignung der Persönlichkeit, deren Identität massgeblich an Erinnerungen und Antizipation gebunden ist, einher geht.

  1. Installation aus fünf Unterhosen um 1900
    vergessen
    Text auf alten Textilien
    400×85cm
    Luzern, Schweiz
  2. da war doch was
    da war doch was
    Mischtechnik auf altem Polsterbezug
    119×76cm
    Luzern, Schweiz
  3. wer ist das
    wer ist das
    Mischtechnik auf altem Polsterbezug
    84×96cm
    Luzern, Schweiz
  4. wer sind die leute
    wer sind die leute
    Mischtechnik auf altem Polsterbezug
    84×96cm
    Luzern, Schweiz
  5. Stickimprovisation: Graziella Spitz, Luzern 2016
    sie fragte: wann
    Mischtechnik auf Baumwollgewebe
    54.5×68cm
    Tarcento, Italien
  6. Stickimprovisation: Graziella Spitz, Luzern 2016
    sie fragte: was
    Mischtechnik auf Baumwollgewebe
    54.5×68cm
    Tarcento, Italien
  7. Stickimprovisation: Graziella Spitz, Luzern 2016
    sie fragte: wer
    Mischtechnik auf Baumwollgewebe
    53×70cm
    Tarcento, Italien
  8. Stickimprovisation: Graziella Spitz, Luzern 2016
    sie fragte: wo
    Mischtechnik auf Baumwollgewebe
    55×71cm
    Tarcento, Italien
  9. erinnerung als dosentext
    erinnerung als dosentext
    Zeichnung auf Baumwollgewebe
    56×70cm
    Tarcento, Italien
  10. zukunft im textpyjama
    zukunft im textpyjama
    Zeichnung auf Baumwollgewebe
    56×70cm
    Tarcento, Italien

Es wird eine mögliche Grenzerfahrung zwischen Leben und Tod befragt. Vergisst man sich selbst in seiner Existenz oder im zeitlich-örtlich-sozialen Zusammenhang (bspw. Demenz), ist eine Positionbestimmung schwierig bis hin zur Frage, ob dieser sich vergessene Mensch näher dem Tod oder dem Leben steht. Mit den Exponaten wird eine Auseinanderzusetzung angeregt, was über etwaige biologische Faktoren hinaus das Leben oder den Tod definiert.

Der Zyklus besteht aus 27 Exponaten, ist fast durchgehend monochrom in Blau gehalten und auf alten Textilien dargelegt. Er wird gemeinsam mit zwei weiteren Zyklen ab November 2016 für eineinhalb Jahre an der Fachhochschule Campus Wien der Öfffentlichkeit zugänglich sein.